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adidas Collector’s Project – Rivalry Hi by Julia Schoierer

 In B.Blog

“The adidas Collector’s Project brought five of the world’s most dedicated three stripe collectors together at adidas global HQ .

Trading knowledge and stories with adidas’ History, Archive and Design teams, each collector was also given the opportunity to rework their favourite archive model for an extremely limited release.”

So stellt adidas sein aktuelles Collector’s Project vor, das in der Turnschuhgemeinde bereits für reichlich Gesprächsstoff gesorgt hat. Unter den 5 Sammlern ist auch eine junge Dame aus Berlin, die vielen bereits ein Begriff sein dürfte: Sneakerqueen Julia Schoierer durfte in das adidas Archiv nach Herzogenaurach und sich an ihr adidas Lieblingsmodell wagen, um ihm einen neuen, vielleicht auch eigenen Look zu verpassen. Dies nahm ich zum Anlass, um der Sneakerqueen ein paar Fragen allgemein zum Projekt und speziell zum von ihr gewählten Schuh, dem adidas Rivalry Hi, zu stellen.

In dezentem Weiß und mit grauen Akzenten ist ihr Rivalry Hi eigentlich ein recht dezent gehaltener Farbweg. Julia jedoch hat den drei Streifen und dem Panel zwischen der Toebox und der Zunge ein geprägtes Schlangenlederimitat verpasst und damit dem Schuh ihre ganz persönliche Note verliehen. Schaut euch die Bilder an und lest das Interview, es lohnt sich.

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SM: Du hast dir für dein Projekt den Rivalry Hi ausgesucht. Wieso gerade diesen Schuh? Welche Beziehung hast du zu diesem Schuh?

JS: Da adidas die erfolgreichste deutsche Turnschuhmarke ist, bin ich mit den 3 Streifen aufgewachsen. Wenn man jung ist, sind die Freunde, und in meinem Fall besonders meine große Schwester Laura und Ihre Freunde, der Haupteinfluss was Style und Mode angeht. Sneaker wie der adidas Superstar, Pro Model, Kareem Abdul Jabbar, Forum, Conductor, ElDorado oder Fleetwood wurden in den Achtzigern zu Klassikern, die bis heute Statussymbole sind.

Von all den adidas Basketball Klassikern meiner Kinder- und Teenagerzeit wurden die meisten bereits wieder aufgelegt. Der Rivalry war einer der wenigen Modelle, die bis heute kein Revival erleben durften. In Berlin wurde er auf jeden Fall schon seit Jahren sehnsüchtig erhofft.

Ausserdem empfinde ich das Model als einen der femininsten Basketballschuhe von adidas.

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SM: Als “Inspiration …for things in the making” zeigst du auf deinem Blog sneakerqueen.de einen RUN DMC Hollis Crew Sweater. Kannst du diesen Zusammenhang erläutern?

JS: Ich habe noch eine kleine Überraschung für die ‘family&friends’ dieses Releases in petto. Zum Ewing Rivalry gab es ja immerhin eine ganze Kollektion…

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SM: Gab es von adidas Einschränkungen oder Vorgaben beim Design?

JS: Nein, nicht wirklich. Jeder der Sammler konnte 2-3 Modelle vorschlagen, von denen eins dann realisiert wurde. Da ich von Anfang an wusste, welches Modell, welche Farben und Materialien ich will, standen Farbabstimmung und spezielle Details eher im Vordergrund. Als Tochter eines Stoffvertreters war mir der Produktionsprozess zum Glück nicht ganz fremd. Einschränkungen gab es dann eher in der Verwirklichung meiner perfektionistischen Vorstellungen. Das Schlangenleder z.B. war ein wichtiges Detail für mich, welches, aufgrund von Lieferproblemen, kurzfristig mit einer Alternative ersetz wurde.

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SM: Kannst du ein bisschen was zum Ablauf des ganzen Prozesses von der Idee bis zum finalen Sample sagen?

JS: Letztes Jahr wurde ich von Haeberlein & Maurer (die Agentur, die adidas in Berlin promotet) gefragt, ob ich Lust auf das Projekt hätte und ich habe natürlich sofort ja gesagt!

Das designen begann dann mit unserem Trip nach Herzogenaurach und wurde per Mail und Telefon in den darauf folgenden Monaten weiter verfeinert. Für meinen Schuh wurden 4 Samples produziert, die den Arbeitsprozess ganz gut widerspiegeln. Man sieht immer nur minimale Änderungen in der Form oder der Abstimmung der Grautöne. Einen tieferen Einblick in den Prozess kann man sich am Samstag beim Release in der #74 verschaffen. Dort zeige ich die Ursprünge meines Rivalrys.

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SM: Bist du zufrieden mit dem Ergbenis und wie fühlt es sich jetzt an, seinen eigenen Schuh zu haben?

JS: Seinen eigenen Schuh in den Händen zu halten ist natürlich ein aussergewöhnliches Gefühl. Eine Form der Anerkennung, die adidas mir gegenüber kaum schöner hätte ausdrücken können! Ich habe die Zeit an diesem Projekt sehr genossen, tolle Fachkräfte kennen gelernt und wirklich viel gelernt. Jetzt bin ich gespannt den Schuh an den Füßen anderer zu sehen!

Ja krass, du sprichst es an. An die Füße kann man den Schuh dann ab Samstag, den 26.10.13 bekommen. Dann findet in der No. 74 in Berlin der Release des Schuhs statt, der auf etwa 150 Paar weltweit für den Verkauf limitiert ist und dort erworben werden kann.

Ich danke dir ganz herzlich und wünsch dir viel Efolg mit dem Schuh, alles Gute.

Fotos via: SN

Danke an Julia, checkt ihre Homepage: sneakerqueen.de

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