B.Blog’s Close Up On – asphaltgold

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B.Blog’s Close Up On asphaltgold

Nicht nur den älteren Sneakerheads ist der Sneakerstore, den ich heute im B.Blog’s Close Up On Stores vorstelle seit langem ein Begriff, sondern auch Neulingen der “Szene“, da man zwangsläufig auf diesen Laden stößt, wenn man sich für Turnschuhe interessiert. Gemeint ist asphaltgold aus Darmstadt. Der Grund, warum man früher oder später auf ihn trifft, ist simpel: seine Auswahl, gerade an limitierten Schuhen, die unter den Sammlern und Verrückten ja die Hauptrolle spielen, ist extrem groß. Doch das ist nicht alles. Wenn man mal persönlich mit den Leuten von asphaltgold zu tun hatte merkt man, dass dort Turnschuhe gelebt und geatmet werden. Der Betreiber “Dani“ Daniel Benz steht seit einigen Jahren als Synonym für Freundlichkeit und Kompetenz. Auf jedes Anliegen, und sei es noch so seltsam oder unwichtig, wird geduldig und freundlich geantwortet, so dass man spürt, dass hier noch der Kunde König ist.

Im Gespräch erzählt Dani wie es dazu kam, dass er ausgerechnet in Darmstadt einen Sneakerstore eröffnet hat, er spricht darüber, wie der Laden markentechnisch aufgestellt, die Entwicklungen der “Szene“ und was er vom campen und resellen hält.

Und auch asphaltgold haut ein Gewinnspiel für die Leser raus. Zu gewinnen gibt es einen Nike Air Odyssey im Light Bone/ Deep Burgundy-Base Grey Colorway in frei wählbarer Größe. „Warum gerade den?“ „Weil er raketengeil ist“, wie Dani selber sagt. Unter dem Interview findet ihr das Gewinnspiel mit seinen Teilnahmebedingungen.

SM: Hey Dani, ich freu mich ganz besonders, mit dir heute den Close Up On asphaltgold zu machen. Gefühlt kenne ich deinen Laden schon eine Ewigkeit. Erzähl den Lesern doch bitte mal als erstes, seit wann es den Store schon gibt und was der Name für dich zu bedeuten hat.

Daniel Benz: Hi Ernie – Danke vorab für die Blumen. Die Pforten von asphaltgold wurden 2008 nach meinem Studium eröffnet. Es ging und geht um begehrenswerten Stuff mit Straßenkontakt… der Name hat entsprechend Sinn gemacht

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SM: Ja, macht Sinn. Wie bist du denn dazu gekommen, 2008 einen Sneakerstore zu eröffnen? Der Hype, den wir zur Zeit haben, war da ja noch lange nicht in Sicht.

DB: Die eigene Turnschuhpassion war ausschlaggebender Grund, die bis dato in Darmstadt bestehende Nische zu schließen. Nachdem auch noch pünktlich zum Ende meines Studiums ein geeigneter und vertrauter Laden frei wurde, gab es keine Wahl mehr.

SM: Warum gerade in Darmstadt? Gibt es da so etwas wie eine Sneaker-Szene? Einen Stammtisch vielleicht?

DB: Darmstadt ist Heimat und Freundschaft für mich. Ohne mein Netzwerk wäre ich aufgeschmissen gewesen. 2008 war das “Game“ doch noch ein anderes. Ich musste gegen den Casual Trend kämpfen und Boyfriends mussten Ihre Girls dazu überreden, einen Air Max tragen zu dürfen. Heute hat die selbe Lady selbst den vierten Air Max im Schrank… schon absurd die ganze Entwicklung.

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SM: Allerdings, aber sehr positiv für einen Shop wie deinen, oder auch ein Magazin wie unseres. Wenn ich mir deine „Alte Schuhe“ Kategorie im Onlineshop anschaue merkt man, dass du selber auch Schuhe sammelst…

DB: Ich steh auf Turnschuhe – Keine Frage. Ein wirklicher Sammler bin ich nicht, da ich z.B. auch keine vollständigen Packs bei einem Release anstrebe. Im Zweifel würde ich immer lieber eine gute Farbe doppeln, bevor ich auf Grund von Vollständigkeit die zweite Farbe daneben stelle. Es gibt Schuhe die ich nach wie vor Suche. Allerdings ist das Jagdfieber etwas runtergeschraubt. Früher oder später kommt einem die passende Größe doch nochmal vor die Flinte. Ich bin recht geduldig geworden.

SM: Das kann ich absolut bestätigen. Oft auch, wenn man gar nicht mehr dran denkt. Und gibt es für dich persönlich einen Grail, den du bereits ergattern konntest, oder noch irgendwann mal haben möchtest?

DB: Der Purple Punch Huarache ist für mich z.B. ein Grail, den ich lustigerweise vor wenigen Wochen bekommen habe. Der Schuh weckt viele Kindheitserinnerungen und macht mich entsprechend nicht nur aufgrund des Shapes glücklich.

SM: Kommen wir ein wenig auf den Laden zu sprechen. Welche Marken hast du bei asphaltgold im Repertoire?

DB: Neben den Chefplayern wie Nike, adidas, NB, Asics oder Reebok haben wir große Freude mit kleineren Brands, die aber dennoch was zu erzählen haben, wie Saucony, LQS oder Roos. Unser Apparel Fokus liegt bei Norse Projects, Wood Wood , The North Face und Stussy.

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SM: Bei den Schuhen sowieso, aber gerade beim Apparal beweist du guten Geschmack, denn das sind ja schon mit die angesagtesten Marken zur Zeit, sehr cool. Was sind Verkaufsrenner in deinem Laden?

DB: Retro Running ist seit 2008 unser Ding. Besonders die ganzen 80s Runner sind unabhängig von Trends und Mode immer eine Konstante.

SM: Du bist schon lange im Geschäft und hast dir über die Jahre einen sehr guten Ruf mit asphaltgold erarbeitet. Bei welchen Marken spielst du im Premiumsegment mit? Mit anderen Worten: auf welche Accounts hast du bei welchen Marken Zugriff?

DB: Inzwischen sind wir bei fast allen geführten Marken im selektiven Kanal recht weit oben angesiedelt. Ab und an ist zu spüren, dass es manchen Marken lieber wäre, wenn asphaltgold in einer wirklichen Metropole ansässig wäre. Andere Brands sehen hingegen, dass wir im Herzen des Rhein-Main Gebietes sind und ein sehr großes Einzugsgebiet haben und entsprechend auch guten Impact generieren können.

SM: Du bleibt also Darmstadt treu und Ronnie Fieg geht bei dir ein und aus und freut sich, dass die Leute regelmäßig bei dir vor dem Laden campen?

DB: Hehe – Ja! Die Zusammenarbeit mit Asics macht Spaß und wird beidseitig anerkannt. Besser geht’s nicht. Wir freuen uns über das Vertrauen und versuchen es entsprechend gut umzusetzen.

SM: Was hältst du selber von dieser Entwicklung, dass sich die Leute vor einen Laden setzen und darauf warten, einen bestimmten Schuh kaufen zu dürfen?

DB: Raketengeil! Ist doch spitze dass es noch Schuhe gibt, die nur mit wirklichem Einsatz zu bekommen sind. Wäre doch langweilig, wenn es alles in unbegrenzter Stückzahl überall gäbe. Dennoch – es ist schon bemerkenswert, was der ein oder andere Sneakerfreund für einen Einsatz bringt.

SM: Ärgerst du dich, wenn du siehst, dass eine halbe Stunde nach Ladenöffnung ein Schuh auf eBay erscheint und zum drei-bis zehnfachen wieder vertickt wird?

DB: Trittbrettfahren ist grundsätzlich keine sympathische Sache – das stimmt natürlich. Es gibt aber nur wenige Jungs die ReSelling wirklich effizient betreiben. Viele belügen sich selbst, wenn Sie ihren Aufwand und den tatsächlichen Gewinn beim ReSellen in Relation bringen. Ich bin entsprechend recht entspannt zur der Thematik.

SM: Ich erinnere mich noch an den Nike Air Max 1 „asphaltgold“. Erzähl doch bitte mal, wie es zu dem Schuh kam und wie er unter die Leute gebracht wurde.

DB: Nike hatte uns 2010 zum 2jährigen Bestehen die Offerte gemacht, einen auf 10Stk. limitierten Air Max 1 zu bauen. Schön war, dass wir auch Materialien und Farben wählen konnten, welche im Standard iD nicht verfügbar waren. Das ganze wurde asphaltgold-thematisch aufbereitet und verpackt. Verkauft wurde kein einziges Paar… lediglich über Gewinnspiele und Wettbewerbe konnte man an ein Paar ran kommen.

SM: Im Onlinestore hab ich auch eine eigene asphaltgold T-Shirt Kollektion gesehen. Was gibt es dazu zu erzählen?

DB: Ja – unser Logo kam von Anfang an sehr gut an. Sowohl bei Mädels, als auch bei Jungs. Hier liegt es doch auf der Hand verschieden Farbkombinationen anzubieten. Gibt es bessere Werbung als nette Leute mit deinem Logo auf der Brust?

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SM: Ne, sicher nicht. Wenn man sich die Videos und ähnliches von dem Laden, den Collabos usw. anschaut, will man direkt bei euch anfangen zu arbeiten. Habt ihr wirklich so viel Spaß bei der Arbeit und glaubst du, deine Kunden merken das?

DB: Vor Knowledge oder anderen Skills würde ich unser Team als allerersten Grund für unsere Entwicklung sehen. Ich finde es immer wieder unfassbar, dass wir tatsächlich eine so eingeschworene Family sind. Der Vibe ist tatsächlich so gut und ich bin mir sicher, dass dies auch unsere Kundschaft spürt. Arrogantes Boutique rumgeaffe ist meiner Ansicht nach nicht mehr angesagt.

SM: Ja, das ist so 2009 :D … Ich bedanke mich für das coole Gespräch und wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit deinem Store.

WIN! WIN! WIN!

Hier nun das Gewinnspiel, bei dem ihr einen Nike Air Odyssey im Light Bone/ Deep Burgundy-Base Grey Colorway in frei wählbarer Größe gewinnen könnt. Auf dem Bild von asphaltgold kann man sehr schön sehen, wie der Schuh am Fuß rüber kommt…äußerst stylisch.

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Um diesen Schuh zu gewinnen muss man…

1. Facebook Fan vom asphaltgold & dem Sneakers Mag werden!

2. Das Gewinnspielbild auf der Sneakers Mag Facebookseite liken!

3. Und das Gewinnspielbild mit seiner Wunschgröße kommentieren.

Das Gewinnspiel läuft eine Woche, bis zum 11.09.2014. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird am 12.09.2014 bekannt gegeben.

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